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29.4.2004:
Letzter Aktualisierungsstand!
Hier erfahren Sie Nachrichten rund um den Bau.
Auch über Veranstaltungen der Bauinnung werden wir
Sie hier informieren.

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Nachrichten-Übersicht:
+++Bessere Auftragslage+++
+++Den Umweltschutz bei Renovierung berücksichtigen+++
+++In Großstädten steigen die Mietpreise+++
+++Finanzamt profitiert von Sonnenstrom+++
Bessere Auftragslage
Im April verhielt sich das Bauhauptgewerbe in Deutschland äußerst ruhig.
Die Beurteilung der Geschäftslage durch die Betriebe im Westen wie im Osten
entsprach bis auf eine geringfügige Abweichung der aus dem vorangeganenen Monat.
Die Prognosen für die kommenden Monate blieben in Westdeutschland ebenfalls unverändert,
in den neuen Ländern wendeten sie sich zum Positiven. In allen Bundesländern nahm die Bautätigkeit gegenüber März zu.
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Den Umweltschutz bei Renovierung berücksichtigen
Aus "Hygiene- und Allergiegründen" entscheidet sich mittlerweile jeder zweite Verbraucher
für einen glatten Belag, erklärt Ralf Schmidt, Umweltreferent der Verbraucher Initiative Berlin.
Besonders Parkett, ob als furniertes Fertigelement in Schiffsbodenform oder in Form massiver Hölzer,
wird bevorzugt verwendet. "Ein echter Holzboden ist in vielen Neubauten inzwischen zum Standard geworden,
die Filzauslegeware will kaum einer mehr", betont Arnim Seidel von der Arbeitsgemeinschaft Holz in Düsseldorf.
Die industriell hergestellten und komplett versiegelten Parkettfertigteile gibt es in der Zwischenzeit in
Heimwerkermärkten zu kaufen. Doch nicht jede Ware besitzt die Qualität wie der Naturstoff Holz, betont Seidel.
Sinnvoll ist, beim Kauf auf das FSC-Gütesiegel für umweltgerechte Waldwirtschaft zu achten, dieses Zeichen steht
für eine gute Umweltverträglichkeit des Materials.
Wer wirklich ökologisch handeln will, gibt den einheimischen, also
mitteleuropäischen Arten wie Rotbuche, Eiche, Kiefer oder Esche den Vorzug.
"Das kann man mit gutem Gewissen kaufen", meint Verbraucherschützer Schmidt.
Ein entscheidender Faktor ist nicht nur die Optik, sondern in erster Linie die Nutzbarkeit.
Eine drei, besser noch vier Millimeter dicke Furnierschicht sollten die Fertigelemente haben,
denn nur dann kann man die Oberfläche ein bis zwei Mal im Laufe der Jahre abschleifen.
Ist das Furnier dünner, sollten Verbraucher die Finger davon lassen, mahnen Schmidt und Seidel.
Optimal ist in jedem Fall ein Parkett aus Massivholz, das gern wieder in der "altmodischen" Stäbchen-,
Tafel-, Mosaik- oder Fischgrätform gelegt wird.
Der entscheidende Vorteil: dieser "echte" Holzfußboden hält deutlich länger. >>Zurück zur Übersicht<<
In Großstädten steigen die Mietpreise
Nach sechs Jahren steigen die Mietpreise in den westdeutschen Großstädten erstmals wieder an.
Laut dem RDM, dem Ring Deutscher Makler, beträgt die durchschnittliche Steigerung bei Neuvermietungen
im Vergleich zum Vorjahr 1,6 Prozent für neue Wohnungen und 2 Prozent für Altbauwohnungen.
Nur bei Nachkriegsbauten der Baujahre 1960 bis 1990 konnten die Makler eine Stabilisierung
der Mieten ohne Preissteigerung feststellen."Hinter dieser Marktentwicklung steht eine wieder
zunehmende Veränderungs- und Verbesserungsnachfrage der Mieterhaushalte", heißt es in der Mitteilung
des Verbandes. Eine stabilere Beschäftigungssituation der Mieterhaushalte sowie die steigenden Nettoeinkommen
durch die Steuerreform bieten dafür die Grundlage.
Als weiterer Grund kommt in wirtschaftlich attraktiven Großstadtregionen das steigende Angebot an
Arbeitsplätzen mit der daraus resultierenden Zuwanderung hinzu.
In den neuen Bundesländern ist eine andersgelagerte Tendenz erkennbar: nach Aussagen des RDM liegen die
Neuvertragsmieten um 21 bis 24 Prozent unter dem Vergleichsniveau der alten Bundesländer.
Dies zeigt wiederum die geringere Kaufkraft und den hohen Leerstand von Mietwohnungen. >>Zurück zur Übersicht<<
Finanzamt profitiert von Sonnenstrom
Böse Überraschung für die Besitzer von Solardächern: Sie müssen jetzt damit rechnen,
Post vom Finanzamt zu bekommen, da geprüft wird, ob für den ins Netz eingespeisten Solarstrom
Gewerbesteuern fällig werden. Grund: Private Erzeuger erhalten pro Kilowattstunde Strom,
die sie ins allgemeine Netz liefern, 99 Pfennig. Auf diese Weise kann das solare Stromgeschäft
für private Anlagen-Besitzer so lukrativ werden, dass sie Einkommen wie aus einem Betrieb erzielen.
Steuern werden aber erst fällig, wenn die Besitzer eines privaten Sonnenkraftwerkes erheblich
mehr Strom liefern als sie selbst im Haushalt verbrauchen.
Wer beabsichtigt, eine Photovoltaik-Anlage einzubauen, sollte deren Größe realistisch planen,
sonst kann die Steuerrechnung durch einen unerwarteten Gewerbe-Anteil erheblich
ungünstiger ausfallen, je nachdem wie die Einkommensverhältnisse aussehen.
Beachten Sie bitte: Anlagen mit einer Leistung über 2,5 Kilowatt werden bei Einfamilienhäusern problematisch.
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